Der Besucherring

Alcina (erweiterte Übernahme aus dem E-Werk)

Zauberoper von Georg Friedrich Händel – angepasste Übernahme aus dem E-Werk unter Hinzufügung eines zentralen „zauberischen“ Bühnenbildelements (Premiere war am 23. Oktober 2009)

Die Zauberin Alcina hat fernab von jeder Zivilisation auf einer einsamen Insel ein seltsames Reich errichtet: Mit ihren magischen Kräften becircte sie über die Jahrhunderte hinweg ausnahmslos jeden Mann, der sich auf ihr Eiland verirrte. Sobald sie ihres jeweiligen Liebhabers jedoch überdrüssig war, verwandelte sie ihn ein Tier, einen Stein, eine Welle… Doch mit der Ankunft des Kriegers Ruggiero ist Alcina selbst wie verzaubert: Sie liebt erstmals aufrichtig und mit aller Leidenschaft. Das hat sie allerdings verletzlich werden lassen. Die vormals souveräne Frau wird nunmehr von Misstrauen, Eifersucht und Selbstzweifeln geplagt.

Genre: Oper
Regie:Arila Siegert
Musikalische Leitung:Martin Schelhaas
Bühne:Hans Dieter Schaal
Kostüme:Marie-Luise Strandt
Ende nach ca.:zwei Stunden und 30 Minuten
Mitwirkende:Alcina: Hyunju Park / Hyon Lee; Ruggiero: Itziar Lesaka; Morgana: Katrin Hübner; Bradamante: Susanne Drexl; Oronte: Christian Hees; Melisso: Andreas Lettowsky; der Opernchor

Kritik:

zur Aufführung im E-Werk: …Mit der ersten Premiere in der neuen Spielzeit bestätigte das Schweriner Musiktheater, dass es sich selbstbewusst fernab der ausgetretenen Spielplanpfade von Carmen und Co. bewege. Kein viel gespielter Operndauerbrenner eröffnete die neue Saison, sondern die wenig aufgeführte Oper „Alcina“ von Georg Friedrich Händel … Die Regie erzählt die Oper als logische Geschichte um Liebe, Lust und Schmerz…Gegenwärtig ist die Schweriner Inszenierung der „Alcina“ allemal. Es gibt kein gestelzt-majestätisches Schreiten, die Figuren leben, nicht zuletzt durch die musikalische Charakterisierung der Personen… Händels Oper „Alcina“ ist eine Entdeckung und Bereicherung für den Opernspielplan… Ostsee Zeitung vom 26. Oktober 2009, von Karin Gustmann

Termine und Tickets

Aufführungsort

Großes Haus
Alter Garten 2
19055 Schwerin

Interaktive Karte

Hauptspielstätte mit 542 Plätzen (Parkett, 1. bis 3. Rang), Rollstuhlaufzug bis Parkett, Behindertenfahrstuhl bis 1.Rang; Nichtraucher-Gastronomie; kurze Ausstiegsmöglichkeit für Busreisende vor dem Theater; Parkmöglichkeiten: Parkhaus C&A, Parkplätze Klosterstraße und Grüne Straße

Das Mecklenburgische Staatstheater befindet sich direkt neben dem Staatlichen Museum. Das der italienischen Renaissance nachempfundene Gebäude entstand von 1883 bis 1886 durch Georg Daniel. Die Theaterkunst hat in Schwerin eine lange Tradition: Die Mecklenburgische Staatskapelle blickt auf eine über vierhundertjährige, ruhmreiche Geschichte zurück. Im Jahr 1753 gründete Conrad Eckhof in Schwerin die erste deutsche Schauspielakademie.

Das Mecklenburgische Staatstheater Schwerin ist ein Mehrsparten-Haus mit etwa 320 Beschäftigten. Mehr als zwanzig Neuinszenierungen in den Sparten Musiktheater (Oper, Operette, Musical), Schauspiel, Ballett, Konzert (Mecklenburgische Staatskapelle), Niederdeutsches Schauspiel (Fritz-Reuter-Bühne) und Puppentheater bieten zusammen mit den vielfältigen Aufführungen des Repertoires in jeder Spielzeit ein großes kulturelles Angebot, das sowohl klassische Werke als auch modernes Musiktheater und Stücke der dramatischen Gegenwartsliteratur umfasst.

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