Mozarts lustvoll dramatischer Oper „Don Giovanni“ verdankt das Publikum einige der schönsten und tief berührenden Arien des reifen Mozart. Für E. T. A. Hoffmann war „Don Giovanni“ die „Oper aller Opern“, Kierkegaard bezeichnete sie als „Inkarnation der Genialität des Sinnlichen“. Und Brecht schrieb über das Meisterwerk: „Dieser Gipfel ist nie wieder erreicht worden.“ Wenn die Liebe ein Abenteuer ist, dann ist Don Giovanni der geborene Abenteurer – und doch führt ihn sein Weg in die Einsamkeit dessen, der vergeblich nach Erfüllung sucht. Zwischen den Frauen ist er ein vom Trieb Getriebener. Am Ende wird er vom toten Komtur heimgesucht, der ihn mit seiner eigenen Sterblichkeit konfrontiert. In Mozarts Musik spiegeln sich auf einzigartige Weise die Sehnsucht nach Liebe und die Enttäuschung, die Sucht nach Sieg und der Zweifel am Sinn des Gewinnens, Rachegefühle und Mitleid. Andrea Moses, die in Bremen mit ihrer aufrüttelnden Interpretation von Mozart?/?Czernowins „Zaïde?/?Adama“ zur „Operninszenierung des Jahres“ und mit ihrer Meininger „Elektra“ für den renommierten „Faust“-Preis nominiert wurde, wird dieses großartige Werk in Szene setzen.
| Genre: | Oper |
| Regie: | Andrea Moses |
| Musikalische Leitung: | Markus Poschner |
| Bühne: | Christian Wiehle |
| Kostüme: | Christian Wiehle |
| Mitwirkende: | Chöre:Tarmo Vaask |
Im Theater am Goetheplatz stehen je zwei Rollstuhlplätze im Parkett zur Verfügung.
Das Theater am Goetheplatz ist zu erreichen mit den Straßenbahnlinien 2 und 3, Haltestelle Theater am Goetheplatz. Wenn Sie mit dem Auto kommen, sind es vom Parkhaus Ostertor / Kulturmeile (Theaterpauschale ab 18 Uhr 2,00 Euro: geöffnet bis 1:00 Uhr) nur noch wenige Schritte.
Freie Fahrt ins Theater: Die Eintrittskarten des TheaterBremen gelten als Fahrausweise für den VBN. Sie gelten jeweils drei Stunden vor und nach der Vorstellung in allen VBN-Verkehrsmitteln (Verkehrsverbund Bremen / Niedersachsen) in den VBN-Preisstufen 1 (Bremen), 11 und S.
Achtung! Ausgenommen sind Karten für Moks-Vorstellungen sowie Karten für unsere Märchen-Vorstellungen, sofern sie als Schulbestellungen gebucht werden.
Das Gebäude wurde zwischen 1912 und 1913 nach Plänen der Architekten August Abbehusen und Otto Blendermann erbaut und am 15. August 1913 eröffnet. Es ersetzte das „Theater am Neustadtswall”, das heutige Modernes. Das Staatstheater befand sich zu dieser Zeit in den Wallanlagen. Die Leitung beider Häuser wurde 1943 zusammengelegt.
Im Zweiten Weltkrieg wurde das Staatstheater völlig zerstört und das Schauspielhaus stark beschädigt. Der Wiederaufbau als Mehrspartentheater nach Plänen des Architekten Hans Storm konnte 1950 abgeschlossen werden, zunächst unter dem Namen „Theater am Ostertor”. Die Wiedereröffnung wurde mit einer Aufführung von Goethes Egmont am 27. August 1950 gefeiert.
Das „Staatstheater am Wall” wurde nicht wieder aufgebaut, so dass das „Theater am Goetheplatz” seither Hauptspielstätte des Bremer Theaters ist. Der Zuschauerraum verfügt über 800 Sitzplätze.
2007 wurde das Theater Bremen von der Fachzeitschrift Opernwelt zum „Opernhaus des Jahres“ gewählt.
Montag – Freitag: 9:00 bis 17:00 Uhr