Das Tagebuch der Anne Frank ist ein ergreifendes Dokument über das Schicksal einer von den Nationalsozialisten verfolgten Familie und der Sehnsucht einer sensiblen Jugendlichen nach einem normalen Leben jenseits des Terrors. Der russische Komponist Grigori Frid hat 21 Episoden aus dem Tagebuch als Libretto eingerichtet und vertont. Seine berührende Kammeroper wurde 1993 erstmals in Deutschland aufgeführt und hat sich seither wie nur wenige zeitgenössische Werke dieses Genres im Repertoire durchgesetzt. „Das Wichtigste war, kein Wort am Text zu ändern, nichts hinzuzudenken, aber auch die Montage der Episoden, die Dramaturgie aufzubauen. So begierig war ich darauf, diese Musik zu machen, dass ich am Abend, an dem ich die erste Libretto-Seite fertig hatte, sofort die Noten dazu geschrieben habe.“ Grigori Frid
Copyright: Anhaltisches Theater Dessau
| Genre: | Oper |
| Regie: | Andé Bücker |
| Musikalische Leitung: | Wolfgang Kluge/ Stefan Neubert |
| Bühne und Kostüme: | Katja Schröpfer |
| Mitwirkende: | Anne Frank: Cornelia Marschall |
Die einzelnen Spielstätten sind über einen Aufzug auch für Behinderte und Rollstuhlfahrer erreichbar.
Gebührenpflichtige Parkplätze befinden sich am Schlossplatz, in der Marktstrasse und Am Alten Theater.
Dort wo sich einst das prachtvolle Theatergebäude in der Kavalierstrasse, das Herzogliche Hoftheater erhob, entstand in den letzten Jahren das Kulturzentrum „Altes Theater”. Es wurde am 31.10.08 eröffnet und beherbergt die Studiobühne und die Puppenbühne des Anhaltischen Theaters Dessau.