Der Besucherring

Rienzi, der letzte der Tribunen

Große tragische Oper in fünf Akten von Richard Wagner

Die Oper erzählt die Geschichte vom Aufstieg und Fall Rienzis. Wie eine Zeitreise führt sie ins mittelalterliche Rom, wo anarchische Zustände und erbitterte Fehden zwischen Patrizierfamilien das öffentliche Leben gefährden. Als Rienzis Schwester entführt werden soll und darauf ein Kampf zwischen zwei verfeindeten Familien ausbricht, greift der in päpstlichen Diensten stehende Rienzi ein, um die Ruhe wieder herzustellen. Er verheißt dem Volk Freiheit vom adligen Joch und erklärt sich schließlich selbst zum Volkstribun. Während er ins Kapitol einzieht und ein großes Siegesfest veranstaltet, planen die Gegenkräfte bereits seine Vernichtung … Ihre besondere Farbe und Spannung erhält die Oper durch die mit den politischen Ereignissen verstrickte tragische Liebesgeschichte zwischen Rienzis Schwester Irene und Adriano, dem Sohn einer der verfeindeten Adelsfamilien.

Genre: Oper
Regie:Nicolas Joel
Musikalische Leitung:Michail Jurowski
Bühne und Kostüme:Andreas Reinhardt
Ende nach ca.:5 Stunden
Mitwirkende:Cola Rienzi: Stefan Vinke; Irene Marika: Schönberg; Steffano Colonna: Miklós Sebestyén; Adriano: Elena Zhidkova; Paolo Orsini: Jürgen Kurth; Raimondo: Roman Astakhov; Baroncelli: Timoty Fallon; Cecco del Vecchio: Thomas Oertel-Gormanns; Bote: Jean Broekhuizen; Chor und Zusatzchor der Oper Leipzig, Damen des Jugendchores, Gewandhausorchester

Termine und Tickets

Aufführungsort

Oper Leipzig
Augustusplatz 12
04109 Leipzig

Interaktive Karte

Informationen

Erreichbarkeit mit denStraßenbahnlinien 4, 7, 8, 10, 11, 12, 15, 16.
Am Augustusplatz befindet sich die große Tiefgarage mit direktem Zugang zur Oper. (Theatertarif 3,50 €)
Im Opernhaus stehen sechs Rollstuhlplätze pro Vorstellung zur Verfügung.
Die Eintrittskarten gelten 3 Stunden vor und 3 Stunden nach der Vorstellung für alle Verkehrsmittel (Bus, Straßenbahn, S-Bahn und Nahverkehrszüge des Mitteldeutschen Verkehrsbundes in den Zonen 110. 156, 162, 164, 168, 151).
Im Opernhaus existieren Induktionsschleifen (im Parkett und im Rang), Hörgeräte bitte auf Telefon bzw. Induktion stellen.

Die Oper Leipzig steht in der Tradition von mittlerweile 315 Jahren Opernpflege in Leipzig.

Geschichte des Opernhauses

  • 1693 wurde das erste Opernhaus am Brühl eröffnet, das damit das dritte bürgerliche Musiktheater Europas nach Venedig und Hamburg war.
  • 1766 kooperierten nachweisbar erstmals Oper und Musiker des damaligen „Großen Concerts“ bei einer Musiktheaterproduktion. Im selben Jahr war auch das „Komödienhaus“, das später als „Altes Theater“ bezeichnet wurde, eingeweiht worden. Für ein gutes Jahrhundert war es Schauplatz bedeutender deutscher Operntradition.
  • 1868 eröffnete das Neue Theater am Augustusplatz, das für Oper und Schauspiel genutzt wurde. Neben Werken von Mozart, Weber und Gluck bildet die Pflege des Wagner-Repertoires seither einen besonderen Schwerpunkt.
  • Erstmals außerhalb des Bayreuther Festspielhauses wurde 1878 Richard Wagners „Ring“-Tetralogie in Leipzig aufgeführt. Herausragende Dirigenten bis 1890 waren Artur Seidl, Arthur Nikisch und Gustav Mahler.
  • In den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts öffnete sich die Oper Leipzig in besonderem Maße für zeitgenössische Werke. Von den vielen wichtigen Erst- und Uraufführungen ist u.a. Brecht / Weills „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ (1930) zu nennen.
  • Nach der Zerstörung des Neuen Theaters im Dezember 1943 wurde 1956–1960 an gleicher Stelle das heutige Opernhaus errichtet, bei dem die spätklassizistischen Formen des Vorgängerbaues andeutungsweise wieder aufgenommen wurden. Die festliche Eröffnung erfolgte mit „Die Meistersinger von Nürnberg“ (Regie: Joachim Herz). In den Folgejahren prägten u.a. bedeutsame Wagneraufführungen und die Wiederbelebung vernachlässigter Werke den Spielplan.
  • 1990 übernahm Udo Zimmermann die Opernintendanz und verlieh der Oper einen spektakulären Aufschwung.
  • 1991 trat Uwe Scholz seine Position als Ballettdirektor und Chefchoreograph an und entwickelte das Leipziger Ballett zu einer der ersten Compagnien in Deutschland.
  • Mit der Intendanz von Henri Maier (2001-2007) gelangten erstmals u.a. Werke von Berlioz („La Damnation de Faust“ und „Les Troyens“) auf den Spielplan.
  • Ab der Spielzeit 2008/09 ist neben dem kommissarischen Intendanten und Geschäftsführendem Direktor Alexander von Maravic und Franziska Severin als Operndirektorin Peter Konwitschny Chefregisseur der Oper Leipzig. Er steht für lebendiges Musiktheater mit einem Repertoire vom Barock bis zur Gegenwart und für die Förderung junger Regisseure.

Die Foyerbereiche des Opernhauses wurden 2007 umfangreich nach den Vorgaben des Denkmalschutzes saniert. Das Opernhaus verfügt seitdem über 1267 Sitzplätze. Zur Oper Leipzig gehört neben dem Sängerensemble, dem Opernchor und dem Leipziger Ballett auch die Musikalische Komödie mit eigener Spielstätte in Leipzig Lindenau. Das große Repertoire mit ca. 300 Vorstellungen pro Spielzeit in allen Spielstätten reicht vom Barock bis zur Gegenwart. (Quelle: Oper Leipzig)

Wie Sie uns erreichen

Sächsischer Besucherring Leipzig
Gottschedstr. 16
04109 Leipzig
Ansprechpartner: Carla Jesse
Telefon: 0341 3373740
Fax: 0341 33737410

Unsere Geschäftszeiten

Montag – Freitag
9.00 – 12.30 Uhr und 14.00 – 17.00 Uhr

Besucherringe

Fenster schließen