Carmen! Dieser Name ist längst zur Legende geworden! Doch wer verbirgt sich wirklich hinter jener geheimnisvollen Zigeunerin, hinter der erotischen Verführerin, der skrupellosen Schmugglerin? Eine Frau, die entschlossen ist, anders zu leben als andere: selbstbestimmt, kompromisslos und frei. Sie will der Armut und den Zwängen des Lebens entkommen. Kann ein Mann sie daraus erlösen? Carmen hofft auf Liebe und doch verstrickt sie sich zunehmend in ein gefährliches Netz menschlicher Abhängigkeiten. Ihr verfällt der Sergeant Don José, der für sie alles aufgibt, was ihm wichtig ist: die militärische Laufbahn, geordnete Lebensverhältnisse, eine bescheidene, aber gesicherte Existenz. Er will Carmen besitzen. Doch mit dem Torero Escamillo tritt ein echter Rivale auf die Bildfläche – ein Mann, der ihr ein neues, anderes Leben verspricht und bietet. Carmen glaubt, ihr Glück gefunden zu haben. Als José das begreift, setzt er ihrer faszinierenden Ausstrahlung ein Ende.
Copyright: Oper Leipzig
| Genre: | Oper |
| Regie: | Tatjana Gürbaca |
| Musikalische Leitung: | Andreas Schüller |
| Bühne: | Klaus Grünberg |
| Kostüme: | Silke Willrett |
| Ende nach ca.: | 3 Stunden |
| Mitwirkende: | Carmen: Ekaterina Semenchuk; Don José: Stefan Vinke; Escamillo: Tuomas Pursio; Micaëla: Marika Schönberg; Frasquita: Soula Parassidis/ Jennifer Porto; Mercédès: Jean Broekhuizen/ Claudia Huckle; Moralès: Andreas David; Zuniga: Roman Astakhov; Dancairo: Jürgen Kurth; Remendado: Timothy Fallon/ Dan Karlström; Chor und Kinderchor der Oper Leipzig; Gewandhausorchester |
Die Oper Leipzig steht in der Tradition von mittlerweile 315 Jahren Opernpflege in Leipzig.
Die Foyerbereiche des Opernhauses wurden 2007 umfangreich nach den Vorgaben des Denkmalschutzes saniert. Das Opernhaus verfügt seitdem über 1267 Sitzplätze. Zur Oper Leipzig gehört neben dem Sängerensemble, dem Opernchor und dem Leipziger Ballett auch die Musikalische Komödie mit eigener Spielstätte in Leipzig Lindenau. Das große Repertoire mit ca. 300 Vorstellungen pro Spielzeit in allen Spielstätten reicht vom Barock bis zur Gegenwart. (Quelle: Oper Leipzig)