Die junge Marie wurde als Findelkind vom 21. Regiment aufgenommen und lebt bei den Soldaten. Aus Liebe zu ihr tritt Tonio in das Regiment ein. Doch da Marie sich als Patenkind einer Baronin herausstellt, soll sie eine adelige Erziehung erhalten und den Sohn eines Grafen heiraten. Das muss natürlich verhindert werden.
Gaetano Donizettis „Die Regimentstochter“ erzählt die Geschichte einer jungen Liebe, die erst scheitert und dann doch siegreich ist. Doch eigentlich geht es in dem 1840 uraufgeführten Stück um eine Parodie auf Militarismus und Militärmusik. Donizetti schrieb die Oper für die Pariser Opéra-Comique und verbindet die Musik der italienischen Oper mit französischem Esprit und einer ironischen Prise Tiroler Volkstönen. Vor allem aber ist „Die Regimentstochter“ ein hinreißendes Stück Belcanto, eine Herausforderung für die Sänger der beiden Hauptfiguren und ein ungeheurer musikalischer Spaß.
Andreas Baesler, der in Nürnberg bereits Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“ und Donizettis „Emilia di Liverpool“ inszenierte, wird nun Donizettis Militärparodie auf die Bühne bringen.
Premiere am 16.06.2012
| Genre: | Oper |
| Regie: | Andreas Baesler |
| Musikalische Leitung: | Gábor Káli |
| Bühne: | Kaspar Zwimpfer |
| Kostüme: | Gabriele Heimann |
| Mitwirkende: | Heidi Elisabeth Meier/Leah Gordon (Marie – Marketenderin), Leila Pfister (Marquise de Berkenfield), Hartmut Schmiedner (Duchesse de Crakentorp), Martin Nyvall/Tilman Lichdi (Tonio – ein junger Tiroler), Randall Jakobsh/Daeyoung Kim (Sulpice – Sergeant), Yong Jae Moon (Hortensius – Haushofmeister der Marquise), Michael Kunze (Ein Korporal), Luzuko Mahlaba (Ein Landmann), Erik Raskopf (Ein Notar) |
| Mi | 20.06.12 | 20:00 | Buchungs-Anfrage |
| Mo | 25.06.12 | 20:00 | Buchungs-Anfrage |
| So | 01.07.12 | 15:30 | Buchungs-Anfrage |
| Fr | 06.07.12 | 20:00 | Buchungs-Anfrage |
| Do | 12.07.12 | 20:00 | Buchungs-Anfrage |
| So | 15.07.12 | 19:00 | Buchungs-Anfrage |
Das Opernhaus ist mit dem öffentlichen Nahverkehr gut erreichbar. Steigen Sie an der Haltestelle „Opernhaus” (U-Bahn Linie 2 und 3) aus. Vom Hauptbahnhof laufen Sie in fünf Minuten zur Oper. Der Busparkplatz befindet sich direkt hinter der Oper am Karl-Pschigode-Platz.
Das Opernhaus Nürnberg wurde 1903 bis 1905 im Jugendstil vom deutschen Theaterarchitekten Heinrich Seeling erbaut und ist in der Stadtsilhouette weithin erkennbar. Eine neue Innendekoration erhielt das Opernhaus 1935 durch Paul Schultze-Naumburg. 1945 wurde das Haus von Bomben getroffen. Nach dem Wiederaufbau richtete die U.S. Armee hier ein Kino und Theater ein. Seit 1956 dient es wieder als Opernhaus. Hier gelangen Oper, Operette, Klassisches Musical, Kinderkonzerte, Kammerkonzerte (im Jugendstilfoyer) sowie Liederabende zur Aufführung.