Der Besucherring

Die Fledermaus

Operette von Johann Strauß

Fledermaus.Susanna Pütters. Thomas Blondelle. © Karwasz.
Fledermaus.Susanna Pütters. Thomas Blondelle. © Karwasz.

Johann Strauß ist der unumstrittene Großmeister der klassischen Wiener Operette: Seine »Fledermaus«, uraufgeführt 1874 im Theater an der Wien, gilt als konkurrenzloses Meisterwerk und Gipfelpunkt dieses Genres. Keine von Johann Strauß´ anderen Bühnenkompositionen kam jemals an den dauerhaften Ruhm der »Fledermaus« heran, die noch im Uraufführungsjahr ihren Siegeszug über Berlin nach New York antrat und sich schon bald weltweit durchsetzte.

Der szenische Schwung, der hintersinnige Witz und der Einfallsreichtum lassen »Die Fledermaus« hinter dem Offenbachschen Operettenvorbild nicht zurückstehen: Gesellschaftliche Brisanz erhielt das Werk vor allem durch seinen für den damaligen Wiener Operettenfan mehr als ungewohnten Gegenwartsbezug. Strauß hielt dem bürgerlichen Publikum seiner Zeit, das zwischen dem Glanz aristokratischen Lebensstils und den ersten existenzbedrohenden Krisen der Gründerjahre bereits die Erfahrung sozialer Instabilität gemacht hatte, den Spiegel vor. Das Stück beginnt mit einem rauschenden Fest und endet in Ernüchterung. Bis zuletzt der Alltag zurechtgerückt und die Ordnung wiederhergestellt ist, haben die Beteiligten – von der Ehefrau Rosalinde über den Liebhaber Alfred und den Ehemann Eisenstein bis zum Kammermädchen Adele, dem Gefängnisdirektor Frank und dem Gefängnisaufseher Frosch – ein aberwitziges Trug- und Verwirrspiel mit zahlreichen Rollenwechseln, Irreführungen, Maskierungen und Demaskierungen hinter sich gebracht. Hat zuletzt auch niemand sein Gesicht verloren, die Masken zumindest sind gefallen.

Genre: Operette
Regie:Thomas Enzinger
Musikalische Leitung:Georg Menskes
Bühne und Kostüme:TOTO
Chor: Georg Menskes
Ende nach ca.:3:00
Mitwirkende:Thmas Blondelle/Henryk Böhm (Gabriel von Eisenstein), Susanne Pütters/Maria Porubcinova (Rosalinde), Moran Abouloff/Simone Lichtenstein (Adele), Malte Roesner (Dr. Falke), Sarah Ferede/Julia Rutigliano (Prinz Orlofsky), Arthur Shen (Alfred), Frank Matthias (Gefängnisdirektor Frank), Georg Renz (Frosch), Steffen Doberauer/Tobias Haaks (Dr. Blind)

Kritik:

Operettenrausch mit Hirsch und Kater

Publikum feiert Premiere von Johann Strauß‘ „Fledermaus“ im Staatstheater Braunschweig. Zur Kritik der Braunschweiger Zeitung vom 29.11.2010

Termine und Tickets

Aufführungsort

Großes Haus
Am Theater
38100 Braunschweig

Interaktive Karte

Anfahrt mit der Straßenbahn: Haltestelle Museumstraße mit den Linien 2 und 5. Bus: Haltestelle Staatstheater mit den Linien 411, 413, 416, 418, 422, 436, 443 und 230

Als Vierspartenhaus mit durchschnittlich 30 Premieren in der Spielzeit und einem abwechslungsreichen Konzertprogramm verfügt das Staatstheater Braunschweig dem Großen Haus am Steinweg über zwei weitere Spielstätten: dem Kleinen Haus, das seit 1996 am Magnitorwall situiert ist, und Haus III im Magniviertel, der seit 1984 bestehenden Spielstätte.

Großes Haus:

Bauzeit: 1856-1861

Architekten: Karl-Heinrich-Wilhelm Wolf und Karl-Friedrich-Heinrich Ahlburg

Umbau: 1902-1904 unter dem Architekten Heinrich Seeling

2. Weltkrieg: Das Große Haus wurde durch einen Bombenangriff am 14./15. Oktober 1944 zu großen Teilen zerstört. Der Wiederaufbau fand zwischen 1945 und 1948 unter dem Architekten Johann Daniel Thulesius statt.

Weitere Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen: 1970-1972, 1982-1983, 1988-1989.

Saal: 896 Sitzplätze, 60 Stehplätze

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Braunschweiger Besucherring am Staatstheater Braunschweig
Magnitorwall 18
38100 Braunschweig
Ansprechpartner: Eva-Maria Exter, Andrei Petrov (Leitung)
Telefon: 0531 12345-31
Fax: 0531 12345-32
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