Der Besucherring

Hänsel und Gretel

Märchenoper von Engelbert Humperdinck

Sieht man sich in der umfangreichen Opernliteratur der vergangenen hundert Jahre um, so wird man nur wenige Werke finden, die auch beim Publikum einen solchen Widerhall gehabt haben, wie Humperdincks ‚Hänsel und Gretel’.

Heinz Peters stellte seine Inszenierung ganz unter den Aspekt der Romantik, die in Handlungen mit übernatürlichen Elementen eine Erkenntnisquelle sah… Liebe fürs Detail und Lebendigkeit zeichnet diese Inszenierung aus.

Genre: Oper
Regie:Heinz Peters
Bühne:Karl-Heinz Bischoff
Kostüme:Susanne Ehrhardt
Ende nach ca.:2:00 Stunden, eine Pause

Kritik:

„Wieder einmal ‚Hänsel und Gretel’ im Staatstheater – erneut mit Erfolg neueinstudiert.(…) Und genauso wie damals gab es auch diesmal wieder einen eindeutigen Triumph für das Werk und seine Wiedergabe.(…) Höhepunkt des Bildeffektes: das Knusperhaus mit dem großen Schornstein, die Baumhöhle für den Hänsel, die von Wurzelwerk raffiniert durch Hexen-Hokuspokus versperrt wird. Auch musikalisch durfte der Hörer zufrieden sein.(…)” Wiesbadener Tagblatt

”(…) Das Waldbild – es war zur Freude des Publikums eine wirkliche, unstilisierte, sommergrüne Waldlichtung – bot nach Verdunklung und Verwandlung den rechten Rahmen für eine Traumpantomime mit poesievoller Gruppierung der vierzehn kleineren und größeren Schutzengel, mit abendlichen Glühwürmchen und nächtlichen Sternen, ein Bild, wie es wohl zur Jahrhundertwende in manchem Kinderzimmer gutbürgerlicher Familien hing. (…) So sind in Peters’ variabler Inszenierung auch ganz besonders die einprägsamen Bühnenbilder von Karl-Heinz Bischoff hervorzuheben, in engem Einvernehmen mit Susanne Erhardts (…) gut beratener Kostümkunst.” Wiesbadener Kurier

Termine und Tickets

Aufführungsort

Großes Haus
Christian-Zais-Straße 3
65189 Wiesbaden

Interaktive Karte

In direkter Nähe befindet sich ein Parkhaus und eine Tiefgarage. Mit dem Bus erreichen Sie das Theater mit den Linien 1 und 8, Haltestelle „Kurhaus/Theater”.

Das Große Haus verfügt über mehrere Rollstuhlplätze im Parkett, einen Aufzug in die Ränge gibt es nicht.

1894 wurde das im neobarocken Stil erbaute Staatstheater Wiesbaden unter Anwesenheit Kaiser Wilhelm II. eröffnet. 1923 zerstörte ein Brand die Kuppel des Bühnenturms, 1942 beschädigte eine Bombe das Theater schwer. In den Jahren 1975-1978 wurde das Haus nach altem Vorbild restauriert, modernisiert und ein Anbau hinzugefügt. Wolfgang Lenz stellte den Zuschauerraum mit seinen Halbplastiken, Stukkaturen und dem prächtigen Deckengemälde originalgetreu wiederher. Heute umfasst das Große Haus 1041 Plätze, die verteilt sind auf die Bereiche Parkett/Orchestersessel sowie drei Ränge. Durch umfangreiche Baumaßnahmen in den letzten Jahren wurde der Zuschauerraum saniert und die Bühnentechnik so modernisiert, daß das Theater nun über hervorragende technische Möglichkeiten verfügt.

Das Hessische Staatstheater Wiesbaden ist ein Fünf Sparten Haus mit etwa 600 Beschäftigten. Mehr als zwanzig Neuinszenierungen in Oper, Schauspiel und Ballett bieten zusammen mit den vielfältigen Aufführungen des Repertoires in jeder Spielzeit ein großes kulturelles Angebot, das sowohl klassische Werke als auch modernes Musiktheater und Stücke der dramatischen Gegenwartsliteratur umfasst.

Wie Sie uns erreichen

Rhein-Mainischer Besucherring Wiesbaden
Theaterkolonnade 1
65189 Wiesbaden
Ansprechpartner: Ulla Meinhold (Leitung), Martina Karches, Gabriele Meffert, Ariane Moos. Kulturreisen: Dr. Rainer Schmitt
Telefon: 0611 301000 oder 0611 3081073
Telefon 2: 0611 372331 (Kulturreisen)
Fax: 0611 3081075

Unsere Geschäftszeiten

Montag-Donnerstag:
9:00-16:30 Uhr
Freitag: 9:00-15:00 Uhr

Besucherringe

Fenster schließen