Zwei Frauen und ein Mann. Zwischen Aida und Amneris steht Radames. Der ägyptische Feldherr soll als Lohn für seinen Sieg gegen die Äthiopier die Königstochter Amneris zur Frau erhalten, liebt jedoch die als Sklavin gehaltene Tochter des feindlichen Königs. Die drei Liebenden werden zerrieben von den staatspolitischen Ansprüchen ihrer verfeindeten Heimatländer. Radames lässt sich ein militärisches Geheimnis entlocken und wird zum Tode verurteilt. Die Titelheldin schließlich folgt ihm in den Tod. Gemeinsam lassen sie Amneris an ihrem Abschied teilhaben. Dann aber lösen sie sich und gehen, da ihnen irdische Glückseligkeit nicht beschieden ist, einer anderen Welt entgegen.
Peter Konwitschnys Interpretation befreit „Aida“ von ihrem Image als Fest- und Spektakeloper. Weder Pharaonenpomp noch Statistenheere und Styroporpyramiden verstellen den Blick aufs Wesentliche. Für die Oper Leipzig studiert Peter Konwitschny Verdis Oper neu ein.
Copyright: Oper Leipzig
| Genre: | Oper |
| Regie: | Peter Konwitschny |
| Musikalische Leitung: | Andreas Schüller |
| Bühne: | Jörg Koßdorff |
| Kostüme: | Michaela Mayer-Michnay |
| Ende nach ca.: | 3:00 Stunden |
| Mitwirkende: | König: James Moellenhoff; Amneris: Natascha Petrinsky; Aida: Maida Hundeling/Sylvie Valayre; Radames: Gustavo Porta/Carlo Ventre; Ramfis: Danilo Rigosa; Amonasro: Paolo Gavanelli; Ein Bote: Michael Chu; Priesterin: Viktorija Kaminskaite; Chor der Oper Leipzig und Gewandhausorchester |
Die Oper Leipzig steht in der Tradition von mittlerweile 315 Jahren Opernpflege in Leipzig.
Die Foyerbereiche des Opernhauses wurden 2007 umfangreich nach den Vorgaben des Denkmalschutzes saniert. Das Opernhaus verfügt seitdem über 1267 Sitzplätze. Zur Oper Leipzig gehört neben dem Sängerensemble, dem Opernchor und dem Leipziger Ballett auch die Musikalische Komödie mit eigener Spielstätte in Leipzig Lindenau. Das große Repertoire mit ca. 300 Vorstellungen pro Spielzeit in allen Spielstätten reicht vom Barock bis zur Gegenwart. (Quelle: Oper Leipzig)