Weißrussland wird von seinen Bewohnern aufgrund der unzähligen Seen liebevoll „Land der Tausend Augen“genannt. Doch nicht nur wegen der wunderschönen Natur ist „Belarus“ beliebt. Auch charmante und geschichtsreiche Städte wie das pulsierende Herz Weißrusslands, Minsk mit seinen Theatern, Museen, neuen Läden und Cafes erwarten Sie auf dieser Reise.
| Datum: | 5.10.2010 bis 11.10.2010 |
| Startort: | Kassel |
| Preis: | 1.769,00 Euro pro Person Einzelzimmerzuschlag: 156,00 Euro |
| Buchung |
Mit bequemem Reisebus oder Bundesbahn reisen Sie von Kassel nach Frankfurt am Main zum Flughafen. Von dort geht es mit dem Flug LH 3240 nach Weißrussland. Nach der Ankunft in Minsk und der ersten Orientierungsfahrt durch die Stadt beziehen Sie Ihr Zimmer im Dreisterne-Hotel Yubileiny in Minsk.
Nach dem Frühstück lernen Sie bei einer Stadtrundfahrt die im Jahre 1067 erstmals mit dem Namen Mensk urkundlich erwähnte Hauptstadt näher kennen. Sie fahren durch den historischen Stadtkern mit Bauwerken aus dem 16. bis 19. Jahrhundert, besichtigen die Troiza-Vorstadt mit ihren farbenfrohen renovierten Häusern, die heute viele Kunst- und Souvenirläden, Museen und Gaststätten beherbergt. Auch die Oberstadt mit der orthodoxen Heiliggeist-Kathedrale, dem Basilius-Kloster und altem Rathaus mit katholischer Marienkirche sind Ihre Ziele. Nachmittags besuchen Sie das Nationale Kunstmuseum.
Heute unternehmen Sie einen Ausflug nach Mir und Nesvizh. Das Wehrschloß Mir stellt ein bedeutendes Kulturdenkmal des „Goldenen Zeitalters” der weißrussischen Geschichte dar. Der im Stil der weißrussischen Steingotik im 15. Jahrhundert begonnene und mit Stilelementen der Renaissance und des Barock vollendete Bau gilt als außergewöhnliches Beispiel osteuropäischen Burgenbaus. 2000 wurde Mir in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Durch die Fürstenfamilie Radziwill stand Mir mit dem nahen Städtchen Nesvizh in Verbindung, wo sich das berühmte Adelsgeschlecht 1583 eines der schönsten Schlösser des Landes erbaute, umgeben von einem romantischen Park, der seit 2005 auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes steht.
4. Tag Minsk – Witebsk Vormittags besichtigen Sie die Nationalbibliothek in Minsk. Am Nachmittag fahren Sie über Berezinskij Zapovednik (National Park) nach Witebsk. Übernachtung im Dreisterne-Hotel Eridan.
Am heutigen Tag werden Sie die im Nordosten Weißrusslands gelegene Stadt Witebsk kennen lernen. Witebsk wurde erstmals in einer Chronik 974 erwähnt und ist die drittgrößte Stadt Weißrusslands. Das heutige Witebsk ist nicht nur das Gebietszentrum, sondern auch die Kulturhauptstadt Weißrusslands. Hier schufen Marc Chagall, Jehuda Pen, Iwan Puni, El Lisizki, Kasimir Malewitsch ihre Kunstwerke. Marc Chagall sagte: „Ich liebe meine Heimatstadt Witebsk nicht nur dafür, dass ich dort geboren bin, sondern dafür, dass ich dort die Farbe meiner Kunst für das ganze Leben gefunden habe…“. Sie besuchen u.a. das Art Zentrum und das Wohnhaus-Museum von Marc Chagall.
Am Morgen fahren Sie nach Polozk. Gelegen an der Mündung der Polota in die westliche Düna tritt Polozk im 13. Jahrhundert der Hanse bei und unterhielt aktive Kontakte mit dem hanseatischen Handelsbündnis.
Seit 1307 gehörte Polozk zum Großfürstentum Litauen, war aber mit besonderen Privilegien ausgestattet. Die Stadt war ein Zentrum des Christentums im alten Rus (Reich). An jene Zeit erinnern das Kloster der Heiligen Eufrosinija mit der Erlöserkirche und die mehrfach umgebaute Sophien-Kathedrale, die wie die Sophien-Kathedrale in Novgorod und Kiew nach dem Vorbild der Haghia Sophia in Konstantinopel errichtet wurde. Höhepunkte der Stadtbesichtigung sind zweifellos die Besichtigung der Sophien-Kathedrale, ein historisches und architektonisches Denkmal des 11. bis 18. Jahrhunderts, sowie des Museums der belarussischen Buchdruckkunst. Mit einem Orgelkonzert in der Sophien-Kathedrale endet Ihr Ausflug nach Polozk.
Mit vielen Eindrücken starten Sie heute zur Heimreise. Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen von Minsk und Rückflug mit Flug LH 3241 nach Frankfurt. Danach Rückreise mit Reisebus oder Bundesbahn.
Bei dieser Reise sind zwei Besuche (Oper und Ballett) des National Bolschoi Opern- und Balletttheater Minsk geplant. Da der Spielplan erst im Mai-Juni 2010 bekannt gegeben wird, können wir Sie erst dann über die Aufführungen informieren. In der damaligen Sowjetunion wurden nur drei Opernhäuser mit dem Prädikat „Bolschoi” ausgezeichnet – St. Petersburg, Moskau und Minsk. Diese Auszeichnung, frei übersetzt mit „groß, ausgezeichnet”, kommt nicht von ungefähr, denn seit seiner Gründung im Mai 1933 hat das Opernhaus Minsk mit exemplarischen Aufführungen, vor allem des russischen Repertoires, für europaweite Aufmerksamkeit gesorgt. Das Bolschoi Opern- und Balletttheater Minsk wurde nach einer Sanierungspause im März 2009 wieder eröffnet.
9:00-17:00 Uhr